Skifreizeit in Vals 2012!

Montag - 09.01. - 22 Uhr

Es ist soweit - momentan verladen wir noch unsere Koffer, doch bald schon werden wir uns auf der Anreise nach Vals befinden. Die Stimmung ist gerade zwar sehr hektisch, aber insgesamt sind doch überall erwartungsfrohe und ausgelassene Gesichter zu sehen....

Gerade erst haben wir die Weihnachtsferien hinter uns gebracht und auch der letzte, aber auch einzige Schultag vor der Fahrt ist überstanden......

Jetzt geht es aber erst einmal darum, wie man es von zwei gefügigen, achten Klassen (8a + 8c) nicht anders erwarten würde, den besten Platz zu erdrängeln.......

22:30 Uhr

Alles ist verladen und auch jeder hatte Gelegenheit sich ein letztes Mal ausgiebigst von Mama und Papa zu verabschieden. So bekreuzigt sich auch der Busfahrer noch einmal, bevor er nun den Zeitpunkt gekommen sieht den Bus zu starten.

Wir entfernen uns also langsam von der gewohnten Heimat, was uns allerdings nicht davon abhält die Stimmung und auch die Nerven so mancher Lehrer auf den Höhepunkt zu treiben.

Und auch die Zeit ist mit Ipod spielen, sich über Essensverbote hinwegsetzen, gegen anfangs noch freundlich um Ruhe bittende Lehrer anschreiend Lieder singen oder wie es in einigen wenigen Fällen zu beobachten ist sich einfach einmal gesittet unterhalten, schnell verbracht.......

24:00 Uhr

...allerdings für die meisten auch nur bis zu diesem Punkt, der Bus wird langsam leiser, so dass sich eigentlich die perfekte Schlafgelegenheit bieten sollte, dies aber auch nur theoretisch der Fall ist, da doch kaum einer den erwünschten Schlaf findet, so sehr man sich auch bemüht.

Was im Allgemeinem heißt die Nacht in einem stickigen, auf die Dauer durchaus unangenehmen Bus totzuschlagen.

Irgendwann zwischen 5 und 7 Uhr

Wie vielleicht der eine oder andere aus meiner exakten Zeitangabe schließen kann, sind unsere Köpfe zu dieser Zeit, durch Schlafmangel bedingt, schon teilweise nicht mehr fähig das Nötigste zu leisten. Auch erwachen um diese Uhrzeit schon wieder einige dieser Ausnahmen, scheinbar häufig selbst überrascht, doch noch den Schlaf gefunden zu haben. So kann man sich wenigstens die Zeit damit vertreiben deren Minen zu betrachten, wenn sie die Erkenntnis ereilt das Ziel immer noch nicht erreicht zu haben. Auch müsste, wenn ich nicht völlig falsch liege, ein weiteres Erwachen durch das Halten an der letzten Raststätte stattgefunden haben, an der wir unsere ersten richtigen Schneemengen für diesen Winter zu sehen kriegen.

7 Uhr

Mittlerweile haben wir es endlich geschafft und stehen bereits eine Stunde früher als geplant mit dem Bus vor dem örtlichen Skidepot, so dass wir bis zur Öffnung dieses noch eine Weile warten müssen. Allerdings auch nur eine halbe Stunde, die nun, wo wir da sind, erstaunlich schnell vergeht.

Und nachdem wir Skier und Skischuhe verladen haben, machen wir uns mit dem Bus auf die Anfahrt zur Herberge hoch, welche er allerdings auch noch beim dritten Versuch nicht bewältigen kann. So wird uns die Ehre zuteil das Gepäck zu Fuß hoch zu transportieren.

Irgendwann nach 8 Uhr

Darauf findet sich die ganze Meute im unteren Aufenthaltssaal ein, in dem wir, dadurch dass die Zimmer durch unsere verfrühte Ankunft noch gar nicht frei und fertig gemacht sind, eine halbe Stunde verweilen dürfen. Mit dem Ergebnis der darauffolgenden Zimmeraufteilung scheinen alle zufrieden und auch wir sind mit unserem Zimmerpartner Sven froh, während sich eifrig eingerichtet, ausgepackt und Betten getestet und bezogen werden.....

Was sich in unserem Fall schwierig gestaltet, da der vorherige Zimmergast beschließt sich mit dem Auschecken Zeit zu lassen, wodurch wir uns in unserem Optimismus allerdings nicht stören lassen und derzeit unsererseits Klassenkameraden beim Auspacken nerven.

12 Uhr

Während nun Mittagessen angesagt ist haben wir unser Zimmer immer noch nicht von innen gesehen. Das klasse Essen nach Tiroler Art schafft aber Ablenkung und motiviert für die darauffolgenden Flachübungen, vor denen wir unser Zimmer aber doch noch beziehen dürfen und alles für eine spannende restliche Zeit tun, während die Lehrer dem Irrtum aufsitzen, wir würden schlafen.

Abends....

Wir haben die ersten Versuche hinter uns gebracht, die für Fortgeschrittene zwar nicht unbedingt anspruchsvoll, aber durchaus auch spaßig waren. Nun genießen wir eine weitere warme Mahlzeit, die der vom Mittag in nichts nachsteht. Danach verbringen wir die Zeit bis elf in einem der beiden Aufenthaltsräume, in denen es unter anderem Tischtennisplatte und Billiardtisch, aber auch z.B. Tische zum Spielen gibt, besonders beliebt ist das gemeinsame Sitzen auf der Couch um den Kamin herum oder einfach im Zimmer zu sein. So stellten die Abende mit das schönste dar und gehen leider viel zu schnell vorbei.

Was folgt....

Hierauf war der Tag durch Aufstehen um 7:30 Uhr, Frühstück um 8:00 Uhr, Treffen in Skimontur vorm Haus um 9:00 Uhr darauffolgendem Skifahren, Treffen um11:30 am Haus, Mittagessen um12:00 Uhr, weiterem Treffen vorm Haus, Skifahren...Treffen ....einer größeren Pause, Abendessen und dem zur freien Verfügung stehenden Abend eigentlich ganz gut eingeplant.

Weiterer Ablauf...

So sind nun auch die weiteren Tage im Ablauf aufgebaut:

Zuallererst werden Gruppen, zwar klassenintern, aber sonst bunt gemischt, gebildet.

Und auch wenn die Pisten anfangs noch einfacher gestaltet sind, findet jeder seinen Spaß.

Dann aber wird genau umgekehrt, nämlich nach Fahrkönnen aufgeteilt und auch die anspruchsvolleren Pisten werden nun befahren und letztendlich von Schülern aller Gruppen gemeistert.

Abschied nehmen

Die Tage vergingen deutlich zu schnell, dies war vielleicht aber auch darauf zurückzuführen, dass man sich von Anfang an geborgen und heimisch fühlte. Möglicherweise hat aber auch dazu beigetragen, dass die groß angekündigte, einschüchternde Rede des Wirts ausblieb.

Auch die Heimfahrt verlief schnell und die Ankunft zurück in Kaiserslautern war zwar schön, jedoch hätten die meisten sicher gerne noch ein paar Tage mehr in Vals verbracht.

Abschließend bleibt uns nur noch zu sagen, dass unsere anfänglich durchaus hohen Erwartungen deutlich übertroffen wurden und das Ganze nur empfehlenswert ist.

Nach dem Motto: Wer trotzdem für Vogelsberg abstimmt, ist selbst dran schuld!

Last but not least!

Ein herzliches Dankeschön an alle mitfahrenden Lehrer (Frau Gerhard, Herr Kupfer, Herr Quartz, Frau Ruby, Herr Steinmann), die uns durch Ihre offene Art einen solch schönen Aufenthalt erst ermöglicht haben.

 

 

Aaron Reiß & Philipp Kienert (8a)