Ein Interview mit unserem neuen Hausmeister

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Die Schülerzeitung des ASG

Ausgabe 50, Juli 2012

BO: Wie heißen Sie?

Landauer: Ich heiße Jürgen Albert Landauer. Albert Landauer ist der amtliche Name und Jürgen Landauer heiße ich auf dem Taufschein. Ich bin aber noch nie Albert genannt worden, immer nur Jürgen.

BO: Wo wurden Sie geboren?

Landauer: Ich wurde am 16. August 1965 in Landshut, Bayern geboren.

BO: Haben Sie Geschwister?

Landauer: Ja, vier. Einer ist jünger und drei sind älter als ich.

BO: Wie ist Ihr Familienstand?

Landauer: Ich bin verheiratet und habe einen Sohn.

BO: Seit wann sind Sie am ASG?

Landauer: Seit dem 1. März 2012

BO: Was waren Ihre Lieblingsfächer?

Landauer: Mathe, Biologie und Erdkunde habe ich am meisten gemocht. Meine „Hassfächer“ waren Deutsch, Physik und Sozialkunde.

BO: Welche Ausbildung haben Sie?

Landauer: Ich habe zwei Hauptberufsabschlüsse und bin gelernter Doktor für Bäume.

BO: Wollten Sie schon immer Hausmeister werden?

Landauer: Nein, mein Wunsch war Förster. Aber ich habe eine Herausforderung gesucht.

BO: Und wo waren Sie, bevor Sie zu uns ans ASG kamen?

Landauer: Dort, wo wahrscheinlich niemand hin will. Auf dem Hauptfriedhof in Kaiserslautern. Dort war ich Baumkontrolleur, habe mich also um die Bäume gekümmert.

BO: Wie kamen Sie dann hier her?

Landauer: Die Stelle war ausgeschrieben, und dann habe ich mich intern beworben.

BO: Wie kommen Sie mit den Lehrern und Schülern hier klar?

Landauer: Noch gut (lacht). Nein, ich bin da sehr locker.

BO: Wie gefällt Ihnen unsere Schule?

Landauer: Sehr gut!

BO: Unsere Schule hat ja einen musikalischen Schwerpunkt. Sind Sie auch musikalisch?

Landauer: Nicht direkt…Ich war früher mal im Chor und habe Orgel gespielt. Aber mein Sohn spielt Keyboard. Er kommt übrigens nächstes Jahr auch auf diese Schule.

BO: Was ist Ihre Lieblingsmusik?

Landauer: Ich höre eigentlich alles außer Operetten, Musical und Hardrock. Und Schlager auch nicht.

BO: Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei Ihnen aus?

Landauer: Um sieben Uhr soll ich anfangen, ich bin aber meistens um sechs Uhr schon da. Dann mache ich einen Rundgang und gehe in die Turnhalle, weil die Putzfrauen dort Reinigungsmittel und so etwas brauchen. Danach erledieg ich im Schulgebäude alles, was so anliegt. Ich räume Sachen weg und schaue, dass die Schüler keinen Unfug machen. :-)

Mein Arbeitstag endet um 17 Uhr, aber meistens bin ich noch bis halb sechs oder sechs da.

BO: Wo gibt es die meisten Probleme an unserer Schule?

Landauer: Es gibt viele Schäden. Auch Unvernünftigkeit ist ein Problem. Zum Beispiel ist hier jemand mit dem Fahrrad im Treppenhaus unterwegs gewesen.

BO: Steht manchmal auch gar nichts an? Also dass es nichts für Sie zu tun gibt?

Landauer: Eher weniger. Es gibt nämlich viele versteckte Sachen, die ein Hausmeister machen muss. Zum Beispiel muss ich mich um Wasser und Gas kümmern.

BO: Arbeiten Sie auch am Wochenende?

Landauer: Nur wenn es verlangt wird, bei Schulfesten und so.

BO: Wie sähe ein perfektes Wochenende für Sie aus?

Landauer: Ich fahre mit meinem Sohn auf dem Roller irgendwo hin und gehe mit ihm spazieren.

BO: Was wünschen Sie sich von den Schülern und Lehrern des ASG?

Landauer: Von den Lehrern wünsche ich mir, dass sie mehr Kontrolle über die Schüler haben und von den Schülern, dass sie mehr auf Sauberkeit achten, einfach auch auf Kleinigkeiten.

BO: Vielen Dank für das Interview.

Malina Ernst und Sophia Gölter, 9c