Einblicke in das Musical „Anatevka“ am ASG

In der letzten Chorprobe vor den Sommerferien  (28. Juni 2017) durften die Schülerinnen und Schüler zuhören. Adrienn Cunka, Denis M. Rudisch (beide Mitwirkende in der „Anatevka“-Produktion am Pfalztheater), Tanja Hermann (Musik- und Konzertpädagogin) und Andreas Bronkalla (Chefdramaturg) besuchten das ASG und gaben eine exklusive Einführung in das Musical „Anatevka“, das am selbigen Abend von 75 ASG-Schülerinnen und Schüler besucht wurde.

Die Entstehungsgeschichte, der  Handlungsverlauf, das Werden einer Theaterproduktion wurden auf sehr kompetente und unterhaltsame Weise den jungen Zuhörern nahe gebracht. Es war interessant und spannend von den tragenden Akteuren zu erfahren, welche Prozesse die Aneignung des Stoffes und die persönliche Auseinandersetzung damit bei ihnen selbst hervorrufen.

Die abwechslungsreiche und kurzweilige Einführung gefiel nicht nur der Schülerschaft, sondern auch den Mitwirkenden: Adrienn Cunka (selbst ehemalige ASG-Schülerin) nahm sich noch sehr viel Zeit  für ein ausführliches Interview  mit der Black Out und Denis M. Rudisch (dem ASG bestens bekannt als „Baby John“ und „Seymour“) stellte sich den Fragen aus der Schülerschaft.

Vielen Dank an die Gäste aus dem Pfalztheater für die Zeit und das Kommen – das war ein gelungener Abschluss eines weiteren Jahres der guten Kooperation!

Der Besuch des Musicals „Anatevka“ hat sich absolut gelohnt – sehr empfehlenswert!

 

„Anne Frank“ im Klassensaal

Am 7. April wurde im Klassensaal der 10a das Klassenzimmerstück „Anne Frank“ aufgeführt. Bei einem Klassenzimmerstück besucht eine Schauspielerin oder ein Schauspieler eine Klasse im eigenen Klassensaal und führt dort ein eine Schulstunde dauerndes Theaterstück auf, das extra nur für die Aufführungen in Schulen umgesetzt wurde. Das Konzept soll den Schülern das Sehen eines Theaterstückes unter sehr einzigartigen Bedingungen ermöglichen. Zuvor wurde das Thema „Anne Frank“ im Unterricht behandelt, damit die Schüler der Vorführung mit Vorwissen beiwohnen konnten. Anne Frank war ein jüdisches Mädchen, das zu Zeiten des Nationalsozialismus lebte und im Jahr 1942 begann ihr Tagebuch zu schreiben. Als sie damit begann, war Anne Frank 13 Jahre alt. In ihrem Tagebuch schreibt Anne Frank  über ihre Zeit während der Flucht vor dem Nationalsozialismus. Sie berichtet über die Umstände und die sozialen Handlungen, die in dem Versteck der Franks in Amsterdam herrschten. Anne Frank starb wenige Wochen vor Ende des 2. Weltkriegs im KZ Bergen-Belsen. Nach der Vorstellung ließen sich die Dramaturgin des Pfalztheaters, die  ebenfalls anwesend war, und die Schauspielerin des Stücks Zeit, um der Klasse Fragen zum Stück und dem Ablauf der Ausarbeitung eines solchen Klassenzimmerstückes zu beantworten. Die Schüler waren vom Konzept des Klassenzimmerstücks und dem Stück „Anne Frank“ begeistert.

Gregor Bauser, 10a

Workshop mit Musicalstar Denis M. Rudisch am ASG

Zur großen Freude vieler Schülerinnen und Schüler ist es dem ASG gelungen, den gefeierten „Baby John“-Darsteller aus der erfolgreichen „West Side Story“- Inszenierung des Pfalztheaters (2015) für einen Workshop zu gewinnen.

Denis M. Rudisch steckt seit Mitte März in den Proben für das Musical „Der kleine Horrorladen“ am Pfalztheater, in dem er die Hauptrolle spielt. Trotz vieler Termine nimmt er sich am Sonntag, 24. April 2016 (ab 14 Uhr im ASG) die Zeit, um interessierten Schülerinnen und Schülern Tipps zu Musical und Performance auf der Bühne zu geben. Zuvor wird Denis M. Rudisch mit der Tanzgruppe (Leitung Daniel Korz und Lea Siegfried) einen internen Workshop (Thema: Ray Charles und Frank Sinatra) abhalten.

Für das ASG ist es eine einmalige Gelegenheit, von einem Profi hautnah Tipps u.a. zur Choreographie und zur Bühnenpräsenz zu erhalten. Aber auch für Rudisch ist dieser Workshop etwas Besonderes; die Theaterbegeisterung der ASG-Schulgemeinde konnte er im letzten Jahr selbst erleben und unterstützt daher gerne die Schülerschaft. Auch wird Denis M. Rudisch in der nächsten Chorprobe mitanwesend sein und die Solisten betreuen.

Dies kommt natürlich passend, denn am Dienstag, 10. Mai 2016 und am Mittwoch, 11. Mai 2016 finden die traditionellen Frühjahrskonzerte des ASG in der Fruchthalle statt. Und wer weiß, welche Überraschung sich die musikalischen Ensembles des ASG für dieses Jahr überlegt haben.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! 

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Denis M. Rudisch wieder am ASG

Denis M. Rudisch studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Bayerischen Theaterakademie August Everding/Hochschule für Musik und Theater München. Zu seinen Musicalrollen zählen unter anderem Mowgli in "Das Dschungelbuch", Tobias in "Sweeney Todd", Danny und Doody in "Grease", Princeton/Rod in "Avenue Q", Herbert/Bedevere/Fred in "Spamalot", Aladdin in "Aladdin und die Wunderlampe" und Georg in "Frühlings Erwachen". Im Schauspiel verkörperte er die Titelrolle Sam in "Spiel's nochmal, Sam" und spielte den Leslie in Ray Cooney's "Und alles auf Krankenschein" am Schlosspark Theater Berlin. Denis arbeitete ebenso als Musikalischer Leiter am Tiroler Landestheater Innsbruck, den Sommerfestspielen Wangen und dem Kulturcamp München. Neben seiner Bühnentätigkeit ist er Dozent für Korrepetition und Projektbegleitung an der Bayerischen Theaterakademie in München und als Vocal Coach tätig. Denis war zweimal Stipendiat der Richard Stury Stiftung, sowie Stipendiat des Deutschen Bühnenvereins und mehrfach Finalist bei Wettbewerben. Er engagiert sich ehrenamtlich in vielen Nachwuchsprojekten und ist Bereichsleiter München der Initiative Kunst für Kinderträume. Am Pfalztheater war er in „Hello, Dolly!“ als Barnaby, in der Rockoper „Die Chronik der Unsterblichen – Blutnacht“, wo er die Rolle Frederic kreierte, und zuletzt als Baby John in Leonard Bernstein's Erfolgsmusical „West Side Story“ zu sehen.

 

Großer Bahnhof für „Baby John“ - Darsteller Denis M. Rudisch

Am Montagmorgen (02. März 2015) herrscht reges Treiben in der Aula, und dies bereits vor der ersten Unterrichtsstunde.

Der Chor der Jahrgangsstufe 7-12 (Sopran/Alt) findet sich ein, um dem Musical-Darsteller Denis M. Rudisch aus der „West Side Story“ ein musikalisches Präsent zu überreichen.

Am 19.02.2015 hatte das ASG eine Exklusivvorstellung der „West Side Story“ im Pfalztheater genossen, Rudisch (erklärter Publikumsliebling) war sofort bereit, zu einem Nachgespräch ans ASG zu kommen und Rede und Antwort zur Inszenierung zu stehen. 

Nach der musikalischen Begrüßung („I feel pretty“ - Leitung: Frau Schmitt; Klavier: Herr Leister) blieb genügend Zeit, um die vielen Fragen der anwesenden Klassen zu beantworten. Dabei wurde alsbald deutlich, dass das Leben eines Musical-Darstellers keineswegs so rosig ist, wie man zuweilen annimmt; das Üben, Proben, Vorsingen und Vortanzen kostet zwar sehr viel Kraft und Zeit, für Freizeit und Familie bleibt wenig Freiraum, doch gibt das Arbeiten und Leben im Theater und auf der Bühne auch sehr viel. Im lockeren Plauderton erzählte Rudisch von seiner noch jungen Bühnenkarriere. Er selbst habe als Schüler stets im Schulchor mitgesungen, das Schauspielern sowie das Tanzen hat er erst als 16-jähriger begonnen. An der renommierten Musicalschule in München (Bayerische Theaterakademie August Everding) erlangte Rudisch sein Diplom und ist nun als Musicaldarsteller in Deutschland in einigen Produktionen auf der Bühne unterwegs. Im Pfalztheater ist er vor der „West Side Story“ bereits in den Musicals „Blutnacht“ und „Hello Dolly“ aufgetreten.

Bevor er die Autogrammwünsche der Schülerinnen und Schüler erfüllte, ermunterte er seine Zuhörerschaft, sich unbedingt musikalisch zu engagieren – für ihn selbst als Schüler war „der Musikunterricht stets der Höhepunkt der Woche“: „Singt und tanzt, bleibt in Bewegung!“

Wir alle freuen uns auf ein Wiedersehen im Pfalztheater und wünschen „Baby John“ alles Gute für seine künstlerische Karriere!

 

Ein großartiger Theaterabend

Diesen Theaterbesuch am Donnerstag, 19.02.2015 wird man nicht so schnell vergessen – an diesem Abend erlebte das ASG im Pfalztheater eine exklusive Vorstellung des Musical – Klassikers „West Side Story“. Drei Stunden lang waren die Zuschauer (Schülerinnen und Schüler der 7.-13. Jahrgangsstufe mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern) in die Welt der sich bekämpfenden Gangs Jets und Sharks entführt, litten mit Tony und Maria, deren Liebe unter einem schlechten Stern stand.

Aufgrund der langjährigen guten Kooperation ist es gelungen, die „West Side Story“ ausschließlich für die Schulgemeinschaft des ASG aufzuführen.

Der Begeisterungsjubel über die hervorragende Darbietung schien kein Ende zu nehmen: standing ovations, minutenlanger Schlussapplaus – das Publikum bedankte sich enthusiastisch für diesen musikalischen Genuss.  Oft hörte man an diesem Abend den Satz: „Das war ein toller Abend!“

Die Akteure waren voll des Lobs für das kundige Publikum. Wie uns seitens des Pfalztheater zugetragen wurde, war die Vorstellung für das ASG nach Meinung der Darsteller „die beste Vorstellung der West Side Story überhaupt!“

Wir freuen uns auf weitere Kooperationen!